Gesellschaftstanz

Gesellschaftstanz
Der Samba entwickelte sich aus der afrobrasilianischen Kultur und zeichnet sich anhand seinen besonderen Rhythmus aus. Dieser wird im 2/4-Takt getanzt und ist seit der Nachkriegszeit Element der Lateinamerikanischen Tänze und auch des Welttanzprogramms, das in Tanzkursen als Grundlage gelehrt wird. Inklusive den brasilianischen Ursprüngen hat der jetzige Samba nichtsdestoweniger nicht mehr allzu viel gemein. In Tanzkursen wird häufig ein vereinfachter 2-Schritttempo-Samba unterrichtet, entweder als Vorstadium zur anspruchsvolleren 3-Schritt-Version beziehungsweise als selbstständiger Gesellschaftstanz. Samba zeichnet sich speziell durch seine extremen Beckenbewegungen sowie das sogenannte Bouncing aus., Der Wiener Walzer ist ein äußerst beliebter Standardtanz und ist mit 60 Takten in der Minute der schnellste Tanz des Welttanzprogramms. Er gehört ebenso wie zu den Gesellschafts- als ebenfalls zu den Turniertänzen. Als Variante des Walzers ist er einer der traditionsreichsten modernen Gesellschaftstänze. Er wurde speziell durch den Wiener Kongress Beginn des 19. Jahrhunderts in ganz Europa bekannt sowohl populär, obgleich er in feineren Kreisen zunächst als anstößig bezeichnet wurde dank des gekennzeichneten Körperkontakts. Der Wiener Walzer wird bis heute im Regelfall auf klassische Stücke im 3/4-Tempo oder im 6/8-Takt getanzt, auch wenn es sehr wohl selbst moderne Stücke für den Wiener Walzer gibt. Der Grundschritt umfasst sechs Schritte, damit er je nach Variante entweder in einem oder in 2 Takten ausgetanzt werden kann. In Tanzschulen gehört der Wiener Walzer hinsichtlich seiner Eleganz meistens zum Glanzpunkt des Abschlussballs., Der Langsame Walzer, durch der Herkunft auch als Englischer Walzer betitelt, entwickelte sich in den 1920er Jahren. Er entwickelte sich aus einer langsameren Version des Wiener Walzers, dem sogenannten Boston Waltz, der in England bis heute ziemlich begehrt ist und wohl die Drehungen des Originals beibehielt, aber ausgeprägt langsamer getanzt wurde. Der Langsame Walzer wird zu einem Tempo von 30 Takten pro Minute getanzt. Trotzdem ist speziell der Schwung wesentlich, um dem Tanz Ausdruck zu verleihen. Er wird beim ersten Taktschlag aufgebaut und im Verlauf der kommenden beiden abermals abgebremst, was als Heben und Senken betitelt wird. In Tanzschulen ist der Langsame Walzer beim Abschlussball des Grundkurses im Regelfall der Einstiegstanz., Der Paso Doble ist augenfällig von Flamenco sowie Stierkampf inspiriert überdies unterscheidet sich am überwiegendsten seitens den ähnlichen Lateinamerikanischen Tänzen. Jeder legt dabei viel Wert auf den extremen Ausdruck. Als leichter Volkstanz ist dieser nunmehr sowohl in Europa als ebenfalls in Südamerika sehr namhaft. Da die Schritttechnik ziemlich reibungslos gehalten ist, fällt jener Paso Doble in erster Linie über ausdrucksstarke Drehungen auf. Der Paso Doble wird als Wettkampfstanz auch in Tanzschulen gelehrt., Standardtänze bauen gemeinsam mit den Lateinamerikanischen Tänzen das Welttanzprogramm wie auch die gängigen Turniertänze. Eigentlich wurden alle Gesellschaftstänze als Standardtänze betitelt, inzwischen umfasst der Begriff allerdings die fünf Tänze Wiener Walzer, Langsamer Walzer,Foxtrott, Slowfox, Quickstepp wie noch Tango. Der Tango, der Foxtrott sowohl der Slowfox sind Schreittänze, sämtliche ähnlichen sind Schwungtänze. Die Standardtänze zeichnen sich vor allem durch einen andauernden Körperkontakt aus sowieverlangen dem Tanzpaar dermaßen ein großes Maß an Ausgewogenheit sowie Körperbeherrschung aus. Prinzipiell trägt der Herr die Leitung sowie dadurch die Aktion, währenddessen die Frau reagiert. Dadurch bewegt sich der Mann zumeist vorwärts und die Dame zurück. Standardtänze gehören zu einer tänzerischen Grundausbildung ferner werden gemeinsam mit den Lateinamerikanischen Tänzen vorher in den Einsteigerkursen gelehrt., Die meisten vernünftigen Tanzvereine in der Republik offerieren heutzutage ein individuelles Programm für jede Fortschrittslevel und Altersstufen. Es gibt auch spezielle Kurse für Senioren und sogar Kinder, für Alleinstehende oder Paare. Es findet eine Unterscheidung zwischen Anfängern, Fortgeschrittenen und Experten statt. Auch existieren Tanzabzeichen nach deren erfolgreiches Absolvieren man die entsprechende Auszeichnung bekommen kann. In fast allen Tanzschulen ist auch die Ausbildung zum Gesellschafts- Tanzlehrer möglich. Die standardmäßige Qualifikation des Tanzlehrers erfolgt über den Tanzlehrerverband ADTV e.V., der auch entsprechende Tanzschulen zertifiziert., Die Offerten von Tanzschulen genügen von eleganten Tänzen, Kinder-sowie Jugendkursen, speziellem Seniorentanzen über die Standardtänze wie auch Lateinamerikanischen Tänze bis zu Modetänzen wie auch Film Clip Dancing. Auch Stepp beziehungsweise Formationstanz ist ziemlich beliebt. Ballett wird meistens in besonderen Tanzeinrichtungen gelehrt, aber auch normale Tanzschulen besitzen diese Prägung des Tanzens, welche mehrheitlich bereits in jüngeren Jahren begonnen wird, teilweise im Angebot. Zumal ja in der heutigen Zeit terminliche Flexibilität gefragt ist, bieten viele Tanzschulen selbst ein dementsprechendes Kursangebot, ähnlich wie in demFitness-Center. Dermaßen ist es im Regelfall reibungslos möglich, zwischen Kursen ähnlichen Anspruchs zu wechseln. Im Prinzip orientiert sich das Angebot der überwiegenden Zahlen der Tanzschulen am Welttanzprogramm wie auch den Leitlinien vom Allgemeinen Deutschen Choreograf Verbandes., Der Jive ist ein beschwingter sowie lebensfroher Tanz, jener im Vier-Viertel-Tempo getanzt wird. Er hat seine Ursprünge in den Vereinigte Staaten und geriet über US-amerikanische Soldaten nach Europa. Durch eine Menge Elemente aus dem Twist wirkt der Jive peppig sowie ist folglich in Tanzschulen äußerst namhaft. Dieser ist auch mit dem Rock’n Roll dicht verwandt.Er wird in einem sehr punktierten Rhythmus getanzt, welches ihm den typischen Ausdruck verleiht. Der Jive ist gleichfalls ein aufgebauter Turniertanz., Bis heute ist es für viele die meisten Jugendlichen ganz normal in der achten oder neunten Jahrgangsstufe einen Tanzkurs zu machen, auch wenn kein besonderes Interesse am Tanz vorhanden ist. Dafür haben die meisten der Schulen für Gesellschaftstanz maßgeschneiderte Kurse in Petto, die perfekt auf diese Altersgruppe ausgerichtet sind. Ein Teil der Teenager entdecken dann die Begeisterung fürs Tanzen und nimmt auch die altersgemäßen Tanzparties für ihre Altersklasse in der Tanzschule wahr, womit man „Ausgeherfahrungen“ in einer sicheren Umgebung erwerben kann. Unter den klassischen Jugendkursen werden die klassischen Standard- ebenso wie Lateinamerikanischen Tänze herbeigeführt, welche ebenfalls zu moderner Musik getanzt werden können. An dem Schluss eines Tanzkurses ist sodann ein Abschlussball, damals selbstals Tanzkränzchen bezeichnet, bei dem sich die Vormünder dietänzerischen Erwerbe der Sprösslinge beobachten können.