Businessplan Steuerberater

In der Bundesrepublik Deutschland werden Steuern vom Bund, den Ländern ebenso wie den Gemeinden erhoben. Die bedeutensten Steuern, welche zu zahlen sind, sind die Einkommensteuern auf den Verdienst jedes Arbeitnehmers, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Schenkung- wie auch Erbschaftsteuer und die Grundsteuer. Außerdem sollen Gebühren abgeführt werden, wie zum Beispiel für die Krankenversicherung, Rentenversicherung oder die Arbeitslosenversicherung. Jedoch unterliegt nicht jede Gesellschaft oder Person dem Steuerrecht. Das deutsche Steuerrecht differenziert zwischen 2 Personen, den natürlichen und juristischen Personen, welche in der BRD ansässig sind beziehungsweise ihren Standort haben und Personen, die nicht wirklich einen Wohnsitz in der BRD haben. Eine natürliche Person wird als Steuerinländerin bezeichnet, wenn sie ihren Wohnsitz in der BRD hat. Die Staatszugehörigkeit ist an diesem Punkt nicht bedeutent. Die Person oder Gesellschaft, welche in keinster Weise die Geschäftsführung noch ihren Wohnsitz in der BRD hat, ist eine Steuerausländerin., Der Prozess vor dem Finanzgericht ist nicht billig. Genauer gesagt entstehen nach den Regelungen des Gerichtskostengesetzes einige Gerichtskosten, welche sich am Streitwert orientieren. Mit dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, welches zum 01.08.2013 aktiviert worden ist, wurden zum einen sowohl der Mindeststreitwert als auch die Gerichtsgebühren auf 1500€ angehoben, somit die mit Klageeingang entstehende Verfahrensgebühr 284 Euro beträgt. Mit Wirkung von dem 16. Juli 2014 wurden diverse Paragraphen zu dem Gerichtskostengesetz verändert. Dies heißt, dass auch in Kindergeldfällen advers der zwischenzeitlichen Praxis nochmals ein Vorschuss anfällt. Die anfällige Gebühr wird generell nach dem Streitwert erhoben, falls dieser sich bei Klageeingang klar wie auch auf Anhieb aus der Anklage ergibt. Andernfalls wird die Gebühr nach dem Mindeststreitwert anfällig., Welche Person also doch anständig sein ebenso wie reinen Tisch machen möchte, muss dem Finanzamt deutliche Fakten vorführen. Das Anzeichen auf potentielle Konten in der Schweiz ist nicht ausreichend. Personen die Steuern hinterziehen sollen alle Einnahmen detailliert auslesen wie auch für jedes betroffende Jahr eine Steuererklärung machen. Falls die Tat dem Fiskus bisherig keinesfalls bekannt ist, leitet es ein Ermittlungsverfahren ein. Für den Fall, dass die Tat bereits ans Licht kam, dann wirs eine Selbstanzeige ausgeschlossen sein, diese Anzeige wird das Finanzamt dann bereits schon lange getätigt haben. Der Schwarzgeldbesitzer muss dem Finanzamt meist binnen einer Frist von einem Monat die hinterzogenen Steuern und 6% Zinsen pro Jahr nachreichen. Wer das keineswegs schafft, kann mit dem Strafverfahren und weiteren Kosten rechnen., Das Steuerstrafrecht befasst sich mit Delikten gegen das Steuerrecht. Dies beinhaltet besonders die Steuerhinterziehung. Sofern ein Delikt gegen das Steuerrecht ans Licht kommt, drohen hohe Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Wie hoch die Strafe ist, hängt unter anderem von der Schwere des Verstoßes ab. Bei einer Steuerhinterziehung bis 50.000 Euro erhält man eine Geldbuße. Ab 50.000 Euro sollte man mit einer Freiheitsstrafe, welche auch auf Bewährung ausgetragen werden mag und voraussichtlich mit einer weiteren Geldbuße rechnen. Ab 100.000€ steht einem die selbe Strafart wie bei ab 50.000 Euro bevor, jedoch ist die Freiheits- wie auch Geldbußen wesentlich schmerzhafter. Im Rahmen einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es ebenfalls zu einer Freiheitsstrafe, die jedoch meistens keinesfalls auf Bewährung abgesessen wird. Ebenfalls an diesem Punkt kann ggf. eine zusätzliche Geldbuße hinzukommen. Zusätzlich dazu müssen die vorenthaltenen Steuern nachgezahlt werden. Nach fünf Jahren verweht die Hinterziehung von Steuern, bei der neuen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verweht jene erst nach 10 Jahren., Es hadelt sich um „Schwarzarbeit“, falls Geld erworben wird, das versteuert werden muss. Das in diesem Zusammenhang entstehende Geld wird einfach ausgedrückt als „Schwarzgeld“ betitelt. Diese Einnahmen werden häufig in der unternehmerischen oder freiberuflichen Tätigkeit erhalten. Ebenfalls Vermögenswerte, deren Zinsen keinesfalls versteuert werden, werden als Schwarzgeld betitelt. Schwarzarbeit und das Erhalten seitens Schwarzgeld ist ein Verbrechen und kann äußerst hohe Geld- wie auch Freiheitsstrafen verursachen. Viele Besitzer seitens Schwarzgeld verlegen ihr Geld daher auf ausländischen Konten, insbesondere in der Schweiz, da sie auf diese Weise das Geld auf dem schweizer Konto verbergen können sowie auf diese Art keinerlei Steuern an das deutsche Behörde abgteben sollen., Die Steuerhinterziehung ist eine weitläufige Straftat in Deutschland. Anhand des Vertriebs von Steuer-CDs sowie anhand stets mehr Selbstanzeigen von prominenten Steuerhinterzieher, steigt die Anzahl der Selbstanzeigen in der Bundesrepublik Deutschland. 2013 gab es 100 Prozent mehr Selbstanzeigen als im vergangenen Jahr. In Baden-Württemberg zum Beispiel gab es in dem Jahr 2012 2.362 Selbstanzeigen und 2013 schon 6.292. In diesem Bundesland kam es in Deutschland zu den häufigsten Selbstanzeigen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen sowie Bayern. Niedersachsen wie auch Hessen findet man im Durschschnittswert. Die geringste Anzahl an Selbstanzeigen gab es in Hamburg ebenso wie in Schleswig-Holstein. Im Jahre 2012 kam es in Deutschland durch Steuerhinterziehung zu 15.984 Strafverfahren, bei denen insgesamt 1.937 Jahre Freiheitsstrafen wie auch 121,1 Millionen Euro Geldbußen verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 sind in Deutschland in der Gesamtheit 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgeschlossen worden.